Das Kürzel HSDPA hat man hie oder da schon gehört. Der Internetzugang mit dem Handy oder Laptop wird damit schneller, die Netzbetreiber versprechen sogar DSL-Geschwindigkeit. Allerdings erhöht HSDPA nur die Bandbreite der Downloads. Für schnellere Uploads gibt es HSUPA. T-Mobile hat jetzt sein gesamtes UMTS-Netz mit HSUPA aufgerüstet.
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist eine Erweiterung des UMTS-Standards. Um es nutzen zu können, müssen sowohl die Geräte wie Handy oder Laptop als auch die Funkzelle entsprechend aufgerüstet sein. Momentan sind Uploads mit bis zu 1,4 Mbit/s möglich.
Stillhalten bitte
Diese Bandbreite steht aber nur im Idealfall zur Verfügung, da sich alle Teilnehmer einer Funkzelle diese teilen. Den optimalen Datendurchsatz erreicht man auch nur, wenn man sich direkt neben der Funkzelle befindet und nicht bewegt. Wer in einem fahrenden Zug sitzt, muss sich mit weniger zufrieden geben.
HSUPA wird man jetzt nur dort nutzen können, wo bereits UMTS verfügbar war. Laut T-Mobile ist dies in allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern der Fall. In einem zweiten Schritt will der Netzbetreiber nun die HSUPA-Bandbreite nach und nach auf 2 Mbit/s erhöhen. Über HSDPA sind derzeit Downloads mit 3,6 Mbit/s und an einigen Stellen sogar mit 7,2 Mbit/s möglich.
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