Betriebssystem

Googles Android gefriertrocknet Programme

Am liebsten möchte man schon das Google-Handy in der Hand halten. Wie sieht es aus? Wie die Oberfläche? Und lässt es sich wie das iPhone auch mit dem Finger bedienen? Doch eigentlich sind das die nebensächlichen Fragen. Wichtig ist, was das Betriebssystem Android leistet. Andy Rubin, Googles Senior Director of Mobile Platforms, hat Android jetzt im Rahmen der Messe CommunicAsia vorgestellt. Das Handy selbst durfte nicht fotografiert werden. Es soll aber einem HTC TyTN II ähnlich sehen und wird in dieser Form wahrscheinlich gar nicht erscheinen. Android selbst lässt den Herstellern alle möglichen Freiheiten - wie das Gerät aussieht, ob es einen Touchscreen hat oder nicht und welche Anwendungen vorinstalliert sind. Rubin zeigte auf dem Vorführgerät bereits 20 Google-Programme. Keine Belastung für den Akku Die Hauptansicht ist wie auf einem Desktop-Rechner frei und kann mit verschiedenen Elementen gefüllt werden. Dass Android Multitasking beherrscht, weiß man schon länger. Meldet sich aber ein Programm, das im Hintergrund läuft, mit einer Fehlermeldung, einer Warnung oder einfach nur einem Hinweis, dass eine neue E-Mail eingetroffen ist, dann erscheint in der linken oberen Ecke ein Ausrufezeichen. Man kennt dies bereits von Palm OS, wo an dieser Stelle ein Stern blinkt. Rubin erklärte auch, wie sich Android davor schützt, dass zu viele Programme, die im Hintergrund laufen, zuviel Akkuleistung verbrauchen und den Arbeitsspeicher vollschreiben. Android setzt diese in einen Zustand, den er "freeze dry" nannte. Android gefriertrocknet also die Programme. Was sich technisch dahinter verbirgt, sagte er allerdings nicht. Die Botschaft ist dennoch klar: Die vielfältigen Möglichkeiten von Android werden nicht zu Lasten des Akkus gehen. Mehr auf Pocketbrain

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20.06.2008 | 16:42 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Betriebssystem, Android, Google, Linux, Multitasking, Andy Rubin, freeze dry

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