In Hamburg, München, Frankfurt, Hannover kann man seit gestern Fernsehen über DVB-H empfangen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Anpfiff rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft. Gestartet wurde lediglich ein Testbetrieb. Ende des Jahres soll das Handy-TV dann in allen größeren Städten zu sehen sein.
Die Schuld dafür, dass es nicht rechtzeitig zur Fußball-EM geklappt hat, schiebt der Betreiber Mobile 3.0 auf die Landesmedienanstalten. Es würden noch nicht in allen Bundesländern die notwendigen Lizenzen vorliegen. Da es sich aber bloß um einen Testbetrieb handelt, mit dem technische Erfahrungen gesammelt werden sollen, scheint der Betreiber selbst noch nicht weit zu sein.
Ausgestrahlt werden derzeit neun TV- und drei Radiosender. ARD und ZDF senden unverschlüsselt, die Privatsender RTL, VOX, Sat1, Pro7, n-tv und N24 jedoch verschlüsselt. Im Testbetrieb stehen zwei Geräte von Nokia und Samsung zur Verfügung. Weitere Geräte mit DVB-H müssen erst noch auf den Markt kommen. Die Mobilfunker verkaufen jedoch bereits zur EM Handys mit dem alternativen Standard DVB-T.
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