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Handy-TV: Vodafone-Chef tritt nach

Zusammen mit T-Mobile und O2 hatte sich Vodafone noch um die Handy-TV-Lizenz nach dem Standard DVB-H beworben. Den Zuschlag erhielt allerdings das Konsortium Mobile 3.0. Offenbar ist der Netzbetreiber glücklich über seine misslungene Bewerbung, denn Vodafone-Chef Friedrich Joussen erklärte nun gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD) dieses Konzept des Handy-TV für gescheitert.

Wörtlich sagte Joussen: "Das Modell eines kostenpflichtigen Angebots auf Basis eines separaten TV-Signals ist schwierig". Dem Fernsehen auf dem Handy gibt er damit durchaus eine Chance, jedoch in den beiden Varianten, die Vodafone anbietet. Der Mobilfunker hat sowohl Geräte im Programm, die das TV-Signal über den Standard DVB-T empfangen können, als auch kostenpflichtige Streaming-Angebote über UMTS.

Joussen weiter: "Ich werde auch kein Bezahl-TV auf dem Handy unterstützen, solange die Gefahr besteht, dass Kunden dann weniger Geld für andere Dienste ausgeben". Vodafone möchte nicht den Umsatz mit anderen teilen und hält dabei die Trumpfkarte auf der Hand. Die Geräte kaufen die Kunden in der Regel beim Mobilfunker. Wenn diese kein DVB-H unterstützen, wird es Mobile 3.0 schwer haben, eigene Kunden zu gewinnen.

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26.05.2008 | 11:06 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Vodafone, Financial Times Deutschland, FTD, Interview, Friedrich Joussen, Handy-TV, TV-Handy, Fernsehen, TV, Mobile 3.0, DVB-H, DVB-T

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