Bereits seit Februar gibt es Nokia Maps 2.0 in einer Betaversion. Mehr als 240.000 mal wurde die Navigationssoftware heruntergeladen. Nun hat sie offiziell den Betastatus verlassen. Aber auch neue Funktionen sind noch hinzugekommen. Google Maps lässt grüßen.
Die zweite Version von Nokia Maps wurde völlig neu gestaltet. Die Benutzeroberfläche ist leichter zu verstehen. Erstmals können sich auch Fußgänger durch die schmalen Gassen einiger Innenstädte leiten lassen. Es gibt einen Drive- und einen Walk-Modus sowie kostenpflichtige Multimedia City Guides.
Das Feedback der Betatester führte nun zu einige Verbesserungen. Man erhält jetzt einen schnellen Überblick über die erworbenen Lizenzen. Die Menüstruktur wurde leicht überarbeitet, um Routen besser planen zu können. In diesen lässt sich nun auch manuell zoomen. Man erhält so einen besseren Überblick. Auch waren einige Fußgänger schneller unterwegs, als das GPS-Signal aktualisiert wurde. Jetzt wurde die Frequenz erhöht.
Standortbestimmung ohne GPS
Nokia hat auch komplett neue Funktionen eingebaut. Beim Network Based Positioning kann die aktuelle Position auch ohne GPS-Signal bestimmt werden. Man kennt dies von Google Maps. Dort wird um den vermuteten Standort ein blauer Kreis gezogen. Irgendwo in diesem Kreis soll man sich aufhalten. Nokia zeichnet das Ganze in pink.
Da diese Art der Positionsbestimmung sehr ungenau ist, kann sie nicht zur Routenplanung verwendet werden. Allerdings funktioniert sie sehr schnell. Nur wenige Sekunden vergehen, bis der Kreis gezeichnet wird. Außerdem funktioniert sie auch im Inneren von Gebäuden, wo man kein GPS-Signal empfängt.
Ein Blick in den Downloadbereich zeigt, dass noch nicht alle Nokia-Modelle unterstützt werden. So gibt es Nokia Maps 2.0 für neuere Modelle der N-Serie, aber nicht für das Nokia E61i.
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