Italien war das erste Land, von dem bekannt war, dass das iPhone bei zwei Netzbetreibern zu kaufen sein wird - bei Vodafone und bei Telecom Italia. Apple hatte erstmals auf die Exklusivität seines Handys verzichtet. Nun kippt dieser Grundsatz in einem Land nach dem anderen - auch in Österreich und der Schweiz.
Orange wird der zweite Anbieter des iPhones sowohl in Österreich als auch in der Schweiz. Orange ist am österreichischen Anbieter one beteiligt. Schon etwas länger wird das Apple-Handy dort von T-Mobile verkauft. In der letzten Woche wurde bekannt, dass Swisscom den Zuschlag für die Schweiz erhalten hat.
Und in Deutschland?
Ob beim Marktstart bereits das iPhone mit UMTS verkauft werden wird und wie die Tarife und der Preis des Handys ausfallen werden, wurde noch nicht bekannt. Bislang stellte sich bloß die Frage: iPhone oder kein iPhone. Zur Auswahl stand nur ein Anbieter. In Zukunft müssen die einzelnen Netzbetreiber sich durch eigene Leistungen von der Konkurrenz abheben.
Wenn die Exklusivtät als Grundsatz fällt, gibt es auch keinen Grund, diese in Deutschland aufrecht zu halten. Immer wieder gab es Gerüchte, dass das UMTS-iPhone bei Vodafone erscheinen könne. Vorher ist mit einem zweiten iPhone-Anbieter auch nicht zu rechnen.
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