Im März hieß es noch, T-Mobile werde keine Nokia-Handys mehr verkaufen, auf denen dessen Dienst Ovi laufe. Etwas schwammig wurde von Seiten T-Mobiles dementiert, dennoch war klar: Aus dem Handyproduzenten Nokia und dem Netzbetreiber T-Mobile waren Konkurrenten geworden. Beide versuchen mit ihren mobilen Portalen einen Euro extra zu verdienen.
Jetzt herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen. In einer gemeinsamen Erklärung gaben die beiden Unternehmen bekannt, man werde in Zukunft zusammenarbeiten - zum Wohle beider Seiten. Im Prinzip wurde aber nichts anderes verkündet, als jetzt schon der Fall ist: Bei T-Mobile werden Nokia-Handys verkauft werden, auf denen die web'n'walk-Dienste von T-Mobile vorinstalliert sind.
Verkündet wurden keine konkreten Angebote, sondern ein Übereinkommen. Dies soll auch den T-Mobile-Dienst MyFaves, die Bereitstellung von Widgets, die Nokia-Dienste Maps und Games sowie das Nokia-Portal Ovi umfassen. In welcher Weise dies geschehen soll, sagten die beiden Unternehmen nicht. Das Übereinkommen bezieht sich ausdrücklich nur auf den europäischen Markt.
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