Handy-TV

Watcha: Aus für Handy-TV über DMB

Lange währte der Streit, wie das Fernsehen aufs Handy kommen soll. Zwei Techniken standen zur Auswahl: DMB (Digital Multimedia Broadcasting) und DVB-H. Zum 1. Mai wird nun der Betrieb des Dienstes Watcha eingestellt. Er sendete über DMB. Die Entscheidung zu Gunsten von DVB-H scheint damit gefallen zu sein.

Der Betreiber von Watcha, Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD), muss die Frequenzen nun zurückgeben. Diese waren allerdings auch eng bemessen. Lediglich fünf Kanäle wurden genutzt. In Deutschland wurde auch bloß ein DMB-fähiges Handy verkauft.

Allerdings soll zur Fußball-EM das Angebot von Mobile 3.0 starten, das die Konkurrenztechnik DVB-H nutzt. Dabei wird es sich ebenfalls um ein kostenpflichtiges Angebot handeln. T-Mobile und Vodafone haben dagegen gerade Handys in ihr Programm aufgenommen, mit denen sich reguläre Fernsehprogramme über DVB-T kostenlos empfangen lassen.

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30.04.2008 | 17:34 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Handy-TV, Mobiles Fernsehen Deutschland, MFD, Mobile 3.0, DMB, DVB-H

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