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Skype für Java-Handys: Kein Voice-over-IP

Die Nutzung von Skype auf dem Handy ist der nächste logische Schritt für viele Skype-Nutzer. Offiziell gibt es ein Programm für Windows Mobile. Für andere Handys kann man den Multi-Messenger Fring nutzen. Jetzt hat Skype eine Betaversion für Java-Handys veröffentlicht. Doch so recht lässt sich Skype damit nicht nutzen.

Die erste Einschränkung: Über www.skype.com/m kann man zwar das Programm direkt auf das Handy herunterladen, derzeit werden aber nicht alle populären Geräte unterstützt. So fehlt zum Beispiel das Nokia E61i in der Auflistung.

Hat man Skype erfolgreich installiert, sieht man, welche Freunde gerade online sind. Mit ihnen kann man chatten (auch als Gruppen-Chat). Diese können einen direkt über Skype und sogar über SkypeIn anrufen. Möchte man selbst jemanden sprechen, gelingt dies nur in diesen sieben Ländern: Brasilien, Dänemark, Estland, Finnland, Großbritannien, Polen und Schweden.

Skype-to-Skype kostet

Dies ist die zweite Einschränkung. Skype nutzt für Telefonate nicht die Datenverbindung (darüber laufen wie gewohnt Statusinformationen und Chats), sondern die Mobilfunkverbindung. Entsprechend sehen auch die Preise aus. Für jede Nutzung der Mobilfunkleitung (abgehend oder ankommend) wird der Mobilfunktarif berechnet.

Dadurch kosten sogar Gespräche von Skype zu Skype. Wird man angerufen, kann man nicht unterscheiden, ob der Anruf über Skype oder die Handynummer hereinkommt. Durch die hohen Kosten und den Umstand, dass man in Deutschland keine Gespräche beginnen kann, ist man für die Nutzung der vollständigen Funktionen hierzulande immer noch auf Programme anderer Anbieter angewiesen.

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25.04.2008 | 13:35 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Skype, Java, Handy, Smartphone, Voice-over-IP, VoIP

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