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Firefox Mobile: Erste Vorab-Version erschienen

Bereits im letzten Oktober wurde der neue Mozilla-Browser fürs Handy angekündigt - der Firefox Mobile. Er sollte den erfolglosen Minimo ablösen. Seit Anfang April gibt es nun einen ersten Prototypen unter dem Codenamen Fennec. Dieser enthält allerdings nur wenige Funktionen. Am 1. August soll dann die erste Alphaversion erscheinen. Das Magazin ars technica durfte hinter die Mozilla-Kulissen schauen.

Der Fennec basiert auf dem Code des aktuellen Firefox 3 Beta 4. Er soll damit auf dem Handy das zeigen, was auch auf dem Desktoprechner möglich ist. Über den Dienst Mozilla Weave lassen sich später dann - ähnlich wie bei Opera Link - alle Einstellungen vom Desktop-Browser auf das Handy übernehmen.

Der Firefox Mobile wird die Websites in Tabs anzeigen und Sitzungen verwalten können. Er wird Javascript und Ajax beherrschen sowie mit dem knappen Speicher haushalten. In einem Vergleich mit dem Browser MicroB, der auf den Nokia Internet Tablets läuft und auf einer frühen Version des Firefox 3 basiert, hat er sich als sechsmal schneller erwiesen.

Erweiterungen universell nutzbar

Bestehende Erweiterungen für den Desktop-Firefox werden sich auch im Firefox Mobile installieren lassen. Bei einigen Erweiterungen wird dies jedoch nicht sinnvoll sein. Andere werden gezielt für die mobile Version geschrieben werden. Wer aber auf seinem Computer einen Werbeblocker einsetzt, wird diesen also ohne Probleme auch auf seinem Handy nutzen können.

Neben den technischen Spezifikationen ist eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des Firefox Mobile aber die Gestaltung der Oberfläche. Diese muss flexibel genug sein, um sich jedem Handy anzupassen. Hier gilt es möglichst viele Funktionen auf möglichst wenig Platz unterzubringen.

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17.04.2008 | 13:11 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Firefox, Mozilla, Minimo, Fennec

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