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Fraunhofer: Akkus, die nicht brennen können

Immer wieder gibt es Berichte über Handy-Akkus, die explodiert sind und schreckliche Verbrennungen verursacht haben. Das können Einzelfälle gewesen sein oder eine erdachte Geschichte, spätestens wenn der Hersteller die Akkus austauscht, weiß man: Akkus können gefährlich sein. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hat nun einen sicheren Akku entwickelt.

Beim nicht entflammbaren Akku des Fraunhofer-Instituts handelt es sich wie bei den meisten Handy-Akkus um einen Lithium-Ionen-Akku. Dieser zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte aus und lieferte die notwendigen ein bis vier Volt. Mit anderen Worten: Er ist möglichst klein und liefert lange Sprechzeiten.

Akkus, die nicht auslaufen können

Die bisher verwendeten organischen Elektrolyte sind allerdings brennbar und haben bereits nachweisbar zu Unfällen geführt. Der neue vom Fraunhofer-Institut entwickelte Lithium-Ionen-Akku basiert allerdings auf festen Elektrolyten. Er kann daher nicht auslaufen und ist auch nicht brennbar.

Das Polymer, das die Forscher verwendet haben, stammt aus der Stoffgruppe der Ormocere, einer Verbindung mit Silizium-Sauerstoffketten, die ein anorganisches Gerüst bilden, an dem organische Seitenketten hängen. Dabei muss das Polymer die Lithium-Ionen immer noch gut leiten.

Zur Hannover-Messe wird das Fraunhofer-Institut einen Prototypen zeigen. Bis zur Marktreife werden aber noch drei bis fünf Jahre vergehen.

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10.04.2008 | 10:51 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Fraunhofer, Akku, brennen, brennbar, entflammbar

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