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iPhone: Hinweise auf HSDPA mit 7,2 MBit/s

Dass das iPhone mit UMTS in diesem Jahr kommen wird, steht längst fest. Die Frage ist nur wann. Hier fangen die Spekulationen an. In den USA ist das iPhone teilweise ausverkauft. In Deutschland wurde radikal der Preis gesenkt. So macht das Apple gewöhnlich: Man schafft Platz für neue Geräte. Nun verplapperte sich Walt Mossberg, Urgestein beim Wall Street Journal: In 60 Tagen werde es soweit sein.

Mossberg ist einer, der es wissen könnte. Seine Bemerkung fiel in einem Nebensatz, als er über ein ganz anderes Thema sprach. Und hoppla, in 60 Tagen könne das iPhone das auch. Als er später wörtlich zitiert wurde, ruderte er zurück: "Wenn ich wüsste, wann das Datum ist, warum sollte ich es beiläufig in der finnischen Botschaft verkünden, als es im Wall Street Journal zu veröffentlichen?"

Zuvor hatte schon Ralph de la Vega, CEO von AT&T Mobility, gesagt, bei AT&T werden nur noch Geräte mit UMTS erscheinen. Auch hier gab es wieder keinen Hinweis auf das genaue Datum.

SDK verrät Chipsätze

Wenn schon keine guten Beziehungen zu Apple helfen, dann muss man selbst nachschauen. Der iPhone-Hacker Zibri, hat einfach einen Blick in die aktuelle Betaversion des Software Developer Kits (SDK) geworfen und dort Hinweise auf die neue UMTS-Version des iPhones entdeckt. Unterstützt werde unter anderem der UMTS-Chip SGOLD3 von Infinion. Damit könnte das neue iPhone in HSDPA-Netzen Daten mit bis zu 7,2 Mbit/s herunterladen.

Eine Unterstützung für die UMTS-Erweiterung HSUPA, die auch die Uploads beschleunigt, wurde anscheinend nicht gefunden. Ein schnelleres iPhone dürfte es aber auch in Asien geben, die dortige UMTS-Variante WCDMA werde ebenfalls unterstützt. Das UMTS-iPhone könnte also zuerst in den USA sowie in China und Indien erscheinen. Ob es dann auch zur selben Zeit nach Europa kommt, wäre wieder einmal reine Spekulation.

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09.04.2008 | 19:35 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Apple, iPhone, UMTS, HSDPA, SDK

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