Wer bislang HSDPA nutzt, hat meist eine Datenkarte im Laptop stecken und freut sich, auch im Freien eine Bandbreite im unteren DSL-Bereich zu erreichen. So lässt sich komfortabel surfen, aber für Multimedia reicht es dann meist doch nicht. Mehr Bandbreite soll die HSPA-Erweiterung HSPA+ (oder HSPA Evolution) bringen.
Ericsson kündigte gestern an, im Rahmen der CTIA Wireless in LasVegas (1.-3. April) eine Datenverbindung mit 42 Mbit/s vorzuführen. Zum Einsatz sollen keine riesigen Testgeräte, sondern handliche PDAs kommen. Realisiert wird die hohe Bandbreite über das neue Modulationsverfahren 64QAM und den Einsatz von 2x2-MIMO-Antennen (Multiple Input Multiple Output).
Vodafone zeigte schon 28,8 Mbit/s
HSPA (High Speed Packet Access) ist eine Erweiterung des UMTS-Standards und umfasst die beiden separaten Techniken HSDPA für den Download und HSUPA für den Upload. T-Mobile und Vodafone rüsten derzeit ihre Netze auf HSDPA mit 7,2 Mbit/s auf.
Im Rahmen des World Mobile Congress hatte Vodafone im Februar Datenübertragungen über HSPA+ mit 28,8 Mbit/s gezeigt. Technikpartner war neben Huawei und Qualcomm ebenfalls Ericsson. Alternativ zu HSPA+ wird auch noch die Technik Long Term Evolution (LTE) entwickelt.
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