Seinen Freunden zeigen, wo man sich gerade aufhält, zahlreiche Programme können dies. Da werden schnell die GPS-Daten mit Google Maps verknüpft, fertig ist die Anwendung. Technisch ist dies kein großer Aufwand. FindMe von Electric Pocket geht dagegen vom Menschen aus: Wie möchte man am liebsten gefunden werden?
Zwei Dinge macht FindMe anders: Erstens werden keine anonymen Geodaten veröffentlicht. Stattdessen werden Orten reale Namen gegeben. Hält man sich dort in der Nähe auf, wird dieser Name angezeigt. Dies kann "Café Blau in Bonn" sein, aber auch "Mein Lieblingsbaumhaus". Außerhalb dieser gekennzeichneten Orte wird man als "Unknown" angezeigt.
Windows Mobile und Blackberry
Zweitens muss man keine spezielle URL aufrufen oder eine extra Software installieren. Man kann sich dort seinen Freunden offenbaren, wo diese meist sind - auf Facebook. FindeMe ist offensichtlich für den amerikanischen Markt konzipiert. Aber auch in Deutschland wird Facebook immer beliebter.
Zusätzlich gibt es aber auch Versionen von FindeMe für Windows Mobile und für neuere Blackberrygeräte. Die Standortbestimmung geschieht selbstverständlich auch über das mobile Gerät. FindMe nutzt dabei GPS oder die Bestimmung über die Funkzelle. Da diese aber sehr ungenau ist, kann es gut sein, dass man gerade nicht im Café Blau sitzt, sondern im nahe gelegenen Hörsaal der Universität Bonn.
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