Carmenta Mobile

Carmenta Mobile beschleunigt Handy-Navis

Wenn man sich ein neues Navigationsprogramm fürs Handy zulegt, ist das Hauptkriterium meist: Wie sieht es aus? Kann ich genug sehen? Wer dann noch unter die Oberfläche schaut, fragt sich: Von wem stammt das Kartenmaterial? Carmenta Mobile jedoch macht aus dem Kartenmaterial erst einen anzeigbaren Kartenausschnitt. Auf dem Mobile World Congress zeigte man, wie schnell das geht.

Die "Map Engine" von Carmenta Mobile ist das Zwischenstück zwischen den Karten und konkreten Anwendungen, denn nach jedem Meter, den man fährt, muss auch der Kartenausschnitt neu errechnet werden. Auf Handys steht aber nur begrenzte Rechenpower zur Verfügung. Carmenta Mobile macht aber auch dort fast alles möglich.

Sehenswürdigkeiten in 3D

Karten können sowohl zwei- als auch dreidimensional angezeigt werden, auf Grundlage von Rasterbildern wie auch von Vektorgrafiken. Die Karten können sowohl im Gerät (onboard) als auch auf einem Server (offboard) berechnet werden, um dann über Mobilfunk aufs Handy übertragen zu werden. Carmenta Mobile zeigt sogar einzelne Sehenswürdigkeiten in 3D an. Die effiziente Rechenleistung zeigt sich am stufenlosen Zoomen innerhalb der Karten - meist ohne Verzögerung.

Carmenta Mobile ist kein Produkt, das man als Kunde kaufen kann. Andere Unternehmen müssen erst ihre Dienste darauf aufbauen. So kann Carmenta Mobile das Kartenmaterial mit anderen Karten oder anderen Daten kombinieren. Erst so sind brauchbare Ansichten und sogar Dienste abhängig vom Standort möglich (Location Based Services).
Carmenta Mobile wurde für die Betriebssysteme Symbian OS (sowohl UIQ als auch S60) entwickelt und soll später auch auf Windows Mobile portiert werden. Getestet wurde es mit dem Grafiktreiber OpenGL ES 1.1; ein ARM9-Prozessor und 2-4 MB Speicher sind Voraussetzung.

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22.02.2008 | 13:16 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Carmenta Mobile, Navi, Navigation, Karte, Map Engine, Rendering, 3D

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