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Garmin nüvifone: Mehr Navi als Handy

Wenn ein Handy einen GPS-Empfänger und ein Navigationsprogramm spendiert bekommt, dann ist das zwar hilfreich, aber immer noch nicht das, was ein Navigationsgerät bietet. Nach Garmins erstem Softwareausflug aufs Handy hat der Navigationsspezialist nun gleich selbst ein Navi-Handy gebaut - das Garmin nüvifone. Vorgestellt wird es beim Mobile World Congress in Barcelona.

Das Garmin nüvifone ist erst einmal ein Handy. Da es ohne Tasten und mit einer bunten Oberfläche daherkommt, erinnert es ein wenig an das Apple iPhone. Aber bei einem Navigationsgerät ist ein möglichst großes Display mit daumengroßen Schaltflächen fast schon Pflicht. 3,5 Zoll misst der Touchscreen in der Diagonalen.

Der Zugang zum Internet wird über die UMTS-Erweiterung HSDPA hergestellt. Neben einem Browser befinden sich Programme für E-Mail und Instant Messaging an Bord. Die lokale Suche von Google ist vorinstalliert, wobei die GPS-Daten des nüvifones verwendet werden.

Bilder mit Geoinformationen

Über das Internet erhält man auch Zugang zum Portal Garmin Online, worüber man Staumeldungen und andere standortabhängige Informationen abrufen kann. Schließlich ist das nüvifone auch mit einem Mediaplayer und einer Kamera ausgestattet. Die Bilder werden automatisch mit Geoinformationen versehen.

Dass das nüvifone jedoch von einem Navigationsexperten stammt, merkt man an vielen Kleinigkeiten. Den GPS-Empfänger beim Telefonieren zu starten, ist kein Problem. Wird das nüvifone in die Autohalterung eingesetzt, dann startet automatisch die GPS-Suche, das Gerät wechselt in den Navi-Bereich, und die Freisprecheinrichtung wird aktiviert. Einsteigen, nüvifone in die Halterung, losfahren. Ein Telefonat muss nicht unterbrochen werden.

Auto wiederfinden

Wird das Gerät nach der Fahrt aus der Halterung genommen, speichert es die aktuelle Position. Das ist praktisch, wenn man nach einem Einkauf mal das Auto nicht wiederfindet. Wie von Garmin gewohnt lässt sich das nüvifone gut mit dem Daumen steuern. Schaltet man das Gerät ein, dann erscheinen lediglich drei Schaltflächen: Call, Search und View Map. Das sind alle wichtigen Funktionen, die man braucht.

Das Garmin nüvifone wird im dritten Quartal 2008 erscheinen. Vorinstalliert sind Karten von weiten Teilen Europas und von Nordamerika. Mehr auf Pocketbrain

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31.01.2008 | 17:13 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Garmin, nüvifone, Navigation

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