Es ist keine Angst vor Bomben, dass bei Flügen in die USA ab dem 1. Januar neue Regeln für die Mitnahme von Akkus gelten. Man befürchtet, dass sich die Akkus oder ihre billigen Nachbauten selbst entzünden könnten. Erlassen wurden die neuen Richtlinien für Lithium-Ionen, aber auch für Lithium-Metallhydrid-Akkus von der Transportation Security Administration (TSA).
Maximal zwei Ersatzakkus dürfen mitgenommen werden - aber auch nur im Handgepäck. Wenn man ein Notebook oder ein anderes Gerät im normalen Gepäck verstauen möchte, muss der Akku eingesetzt sein. Die Behörde hat auch festgelegt, wieviel Lithium ein Akku enthalten darf. Beim eingesetzten Akku darf dies maximal 8 Gramm sein. Dies entspricht ungefähr 100 Wattstunden.
Kein Problem für Handys
Der Grenzwert ist so hoch angesetzt, dass man damit jedes Handy und fast jedes Notebook an Bord bekommt. Die beiden Ersatzakkus, die man zusätzlich ins Handgepäck packen darf, dürfen zusammen nicht mehr als 25 Gramm Lithium enthalten. Dies entspricht ungefähr 300 Wattstunden. Für Lithium-Metallhydrid-Akkus gilt ein niedrigerer Wert von maximal 2 Gramm Lithium.
Die Transportation Security Administration empfiehlt, bei Ersatzakkus die Kontakte zu verkleben und jeden Akku in einer eigenen Plastiktüte zu verpacken.
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