Wer einen Kopfhörer aufsetzt, um sich von der Welt abzuschotten, regelt die Lautstärke so, wie er die Musik gerne hören möchte. Ein Mann mit Hörverlust klagte 2006 gegen Apple, worauf man dort versprach, sich des technischen Problems anzunehmen. Der Mann hatte den iPod zu oft zu laut gestellt. Nach einem Bericht der Daily Mail hält Apple nun ein neues Patent, das die Lautstärke automatisch herunterfährt.
Da die Gefahr, einen Hörschaden zu erlangen, auch von der Dauer des Musikkonsums abhängt, bezieht Apple diese Größe ein. Abhängig davon, wie lange man schon Musik gehört hat und wie laut, wird die Lautstärke heruntergeregelt. Ebenso berücksichtigt wird, wie lange der iPod ausgeschaltet war, bevor er wieder die Ohren beschallt.
Der Apple iPod kann 100 Dezibel erzeugen. Viele MP3-Player lassen sich auch nicht lauter stellen. Wissenschaftler sagen aber, dass bereits eine Viertelstunde Beschallung bei mehr als 70 Dezibel dem Hörvermögen schadet. Eingebaut wird die neue Technik voraussichtlich in allen zukünftigen iPhones und iPods. Ob die Nutzer dann selbst ihr persönliches Beschallungs-Limit festlegen können oder ob sich diese Funktion ganz abschalten lässt, ist unklar.
Mehr auf Pocketbrain
Mehr im Internet