Dies wäre ein Triumph für Steve Jobs gewesen. Er hat Flash nicht auf Applegeräte gelassen, die unter iOS laufen. Sein Argument war, dass die Performance leiden würde. Für andere Systeme gab es Plugins für den mobilen Browser. Deren Entwicklung stellt Adobe nun ein.
Dies berichtet ZDNet (extern) unter Berufung auf Entwickler, die von Adobe über diesen Schritt informiert wurden. In Zukunft soll der Fokus auf Anwendungen mit Adobe AIR liegen, die in allen App-Stores erscheinen sollen.
Damit würde in absehbarer Zeit Flasht nicht mehr auf Smartphones und Tablets im Handy-Browser laufen. Android und das Blackberry Playbook werden nur die notwendigen Sicherheitsupdates erhalten, weitere Systeme werden nicht unterstützt.
Schon längst ein Trend zu HTML5
Wer auf dem Desktop-Bildschirm Flash-Inhalte sieht, bekommt diese auf dem Smartphone bereits oft als in HTML5 eingebettete alternative Medienformate zu sehen. Ein Vorreiter dabei ist Googles Videoplattform YouTube.
Auch Adobe will sich mehr auf HTML5 konzentrieren. Es ist damit zu rechnen, dass ein konkretes Konzept in Kürze vorgestellt werden wird.