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Steve Jobs: Am Anfang gegen Apps

Am 24. Oktober erscheint in den USA die autorisierte Biographie des ehemaligen Apple-Chefs Steve Jobs. Die Huffington Post (extern) hat ein Exemplar vorab erhalten und veröffentlicht nun einige Details. Demnach ist nicht Jobs auf die Idee gekommen, das iPhone um einen App Store zu erweitern. Er musste bekniet werden.

Dies tat Art Levinson aus dem Apple-Verwaltungsrat in mehreren Telefonaten, wie der Biograph Walter Isaacson berichtet. Er hat 40 Gespräche mit Steve Jobs geführt, bevor dieser Anfang des Monats verstarb.

Jobs fürchtete, dass Apple der Aufgabe nicht gewachsen sei, eine komplexe Umgebung für unabhängige Entwickler zu schaffen. Der App Store wurde erst mit dem Erscheinen des zweiten iPhones eingeführt.

Geld verdienen mit dem App Store

Das erste iPhone musste noch mit Web-Anwendungen auskommen. Als einen Mangel hatte Apple dies aber nie dargestellt, im Gegenteil, der Safari-Browser des iPhone hat bereits die mobilen Zugriffe auf das Internet hochschnellen lassen.

Während man sich heute darüber streiten kann, ob Apps oder Web-Anwendungen, die im Handy-Browser laufen, die bessere technische Lösung sind, für viele Entwickler und für die Betreiber der App-Stores sind die eigenständigen Apps sicherlich einträglicher.

Web-Apps als Ausweichlösung

Als Apple aber zwischenzeitlich den Konflikt mit Google suchte und Google Voice sowie Google Latitude die Aufnahme in den Apple App Store verweigerte, bot Google diese über den Browser an. Ähnlich handhabt es Amazon jetzt mit der Kindle-App.

Die Biographie von Steve Jobs (extern) wird hierzulande in deutscher Übersetzung am 31. Oktober erscheinen.

21.10.2011 | 18:39 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, Apple, Steve Jobs, Biographie

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