Über das hauseigene Blog Conversations hat Nokia angekündigt, dass das Nokia N9 auf dem Weg in die Läden und zu den ersten Kunden sei (der Artikel ist derzeit nur über RSS und noch nicht über die Website zu erreichen). Es soll zwischen 480 Euro und 560 Euro kosten – ohne Steuern und abhängig von Land und Netzbetreiber.
Im August hatte Nokia aber schon einigen Medien gegenüber bestätigt, dass das Nokia N9 nicht nach Deutschland kommen wird – dafür aber nach Österreich und in die Schweiz. Über Nokia Conversations (extern) war jetzt nicht zu erfahren, welche Länder dabei sein werden und welche nicht.
Das MeeGo-Handy wird voraussichtlich nicht dort offiziell erscheinen, wo noch in diesem Jahr das erste Nokia-Smartphone mit Windows Phone 7 erhältlich sein wird.
Bei Amazon für 619 Euro
Über Amazon Deutschland ist das Nokia N9 bereits vorbestellbar. Die Version mit 16 GB Speicher kostet 619 Euro, das Modell mit 64 GB 799 Euro. Amazon bezeichnet die Geräte allerdings als EU-Import. Man zahlt einen ordentlichen Aufschlag.
Das Nokia N9 läuft unter MeeGo 1.2, über das die Oberfläche Harmattan gelegt wurde. Das Gehäuse des Nokia N9 ist aus einem Stück hochwertigem Kunststoff gefertigt. Der 3,9 Zoll große AMOLED-Touchscreen zeigt 854 x 480 Bildpunkte an.
Innen stecken ein 1-GHz-Prozessor, 1 GB RAM und ein Speicher von 16 GB oder 64 GB. Einen Steckplatz für eine Speicherkarte gibt es nicht. Nokia setzt allerdings auf die kleine Micro-SIM-Karte.
8-Megapixel-Kamera mit Zeiss-Objektiv
Daten lassen sich über HSDPA mit bis zu 14,4 Mbit/s auf das Nokia N9 laden und über HSUPA mit bis zu 5,76 Mbit/s verschicken. Alternativ kann man über WLAN a/b/g/n online gehen.
Zur weiteren Ausstattung gehören, GPS, NFC, Dolby Digital Plus und eine 8-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv auf der Rückseite. Mit Nokia Maps ist eine kostenlose Navigationslösung vorinstalliert. Das Nokia N9 misst 11,6 x 6,1 x 1,2 cm und wiegt 135 Gramm.