Mit seinen Ovi-Diensten hatte Nokia immer Google im Blick. Das Problem war nur, dass Ovi nur auf Nokia-Handys lief, Google aber überall. Vor allem der Verbreitung von Ovi Maps hat dies geschadet, das soll aber nun anders werden.
Seit fast einem Jahr ist Stephen Elop nun als Nokia-Chef im Amt. Ovi Maps heißt jetzt Nokia Maps und läuft nun auch auf anderen Geräten, nicht nur auf denen von Nokia. Dafür muss man auch keine App installieren, sondern lediglich einen modernen Handy-Browser aufrufen.
Bei Nokia Maps for mobile web handelt es sich allerdings noch um eine Betaversion, die erst einmal nur über die Nokia Beta Labs (extern) der Öffentlichkeit angeboten wird.
Für iPhone, Android und Blackberry
Voraussetzung ist ein HTML5-Browser. Nokia Maps soll im Mobile Safari von iPhone und iPad laufen, iOS 4.3+ vorausgesetzt, auf Smartphones mit Android 2.2+ sowie – mit einem zweiten Beta-Etikett versehen – auf Blackberrys mit OS 6.0+.
Es reicht, im Browser m.maps.nokia.com (extern) einzugeben. Neben der Anzeige des aktuellen Standorts auf einer Karte und Zusatzinformationen über Orte in der näheren Umgebung kann man sich auch zu Zielen leiten lassen. Eine vollständige Navigation ist dies allerdings noch nicht.