Nokia

Symbian Belle folgt auf Anna

Die eigentlich Überraschung ist das Timing, als Nokia (extern) gestern in Hongkong drei neue Smartphones vorstellte, auf denen bereits das neue Symbian Belle läuft. Gerade erst haben eine Reihe von Smartphones ein Update auf Symbian Anna erhalten – die Vorläuferversion.

In dem Jahr, in dem Nokia-Chef Stephen Elop nun im Amt ist, hat Nokia gelernt, wieder in der Zeit zu sein. Davor gab es große Ankündigungen, deren Umsetzung lange auf sich warten ließen. Jetzt geht es zackzack, einen großen Sprung darf man von Symbian Belle aber nicht erwarten.

Symbian Belle ist daher auch nur eine Verbesserung von Symbian Anna. Die Zahl der Homescreens wurde von drei auf sechs erhöht. Widgets können in mehreren Größen frei auf dem Homescreen platziert werden. Zudem wurden die Status-Bar und die Navigation überarbeitet.

Andere Geräte per NFC erkennen

Neu ist die tief ins System integrierte Unterstützung von Near Field Communication (NFC). Die drei neuen Smartphones sowie ein ebenfalls vorgestelltes Headset können sich so untereinander als kompatibel erkennen.

Ist auf einem Smartphone ein Bild geöffnet, wird dieses nach einer Berührung der beiden Geräte über eine Bluetooth-Verbindung auf das andere übertragen. Handy und Headset können sich auf die gleiche Weise erkennen und verbinden.

Später auch als Update

Auch die Kooperation mit Microsoft trägt erste Früchte. So finden sich auf den Smartphones mit Symbian Belle die Anwendungen Lync, Sharepoint, OneNote, Exchange ActiveSync und PowerPoint Broadcaster.

Das Nokia 600, Nokia 700 und Nokia 701 sind die ersten Geräte mit Symbian Belle. Als Update soll es später auch auf Nokia N8, E7, C7, C6-01, X7, E6 und 500 kommen. Einen Termin dafür nannte Nokia noch nicht.

25.08.2011 | 13:54 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Nokia, Symbian Belle, NFC, Widgets

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