Research in Motion (RIM) hat die Zahlen für das erste Finanzquartal vorgelegt, das von Anfang März bis Ende Mai reicht. Sie sind schlechter als erwartet, das gilt auch für die Verkäufe der Blackberrys. 13,2 Millionen Smartphones hat RIM in diesem Zeitraum abgesetzt.
Mit mehr Spannung waren aber die Zahlen für das Blackberry Playbook, das erste Tablet von RIM, erwartet worden. 500.000 Stück wurden in den letzten drei Monaten verkauft. Nebenbei wurde auch angekündigt, dass die Tablets mit HSPA+ und LTE sich verspäten werden. Es wird nun Herbst statt Sommer werden.
Seit wenigen Tagen ist das Blackberry Playbook auch in Deutschland erhältlich. Das Blackberry Playbook wird 499 Euro (16 GB), 599 Euro (32 GB) oder 699 Euro (64 GB) kosten.
Ohne Blackberry ein normales Tablet
Das Blackberry-Tablet hat einen 7 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen, der 1.024 x 600 Bildpunkte anzeigt und über Multitouch gesteuert werden kann. Das Playbook misst 13,0 x 19,3 x 1,0 cm und wiegt weniger als 500 Gramm.
Auf dem Blackberry Playbook läuft das neue Betriebssystem Blackberry Tablet OS, das Multitasking beherrscht und über die Blackberry Bridge eine sichere Bluetooth-Verbindung zu einem Blackberry herstellt.
Unternehmensdaten bleiben sicher
Darüber erhält man Zugang zu den Blackberry-Diensten, die Daten werden aber nicht synchronisiert oder anderweitig auf dem Tablet gespeichert. Ohne Blackberry funktioniert das Playbook wie ein normales Tablet.
Mit einem 1 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und einem Speicher von 16 GB, 32 GB oder 64 GB bringt das RIM-Tablet genug Leistung mit.