Motorola Xoom

Keine Begeisterung für das Android-Tablet

Das Motorola Xoom ist das erste Tablet mit dem Android, das auch für Tablets gemacht wurde, mit Android Honeycomb. Man hat allgemein zur Kenntnis genommen, dass Google auch ein Tablet hinbekommt, begeistert ist aber kaum einer.

Das gilt sowohl für die Käufer, im ersten Monat wurden gerade einmal 250.000 Tablets verkauft, als auch für diejenigen, die mit den Tablets Geld verdienen wollen. Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat seinen Ärger gegenüber CNet (extern) Luft gemacht: Der Preis würde einfach nicht stimmen.

Damit hat er auch schon den Nagel auf den Kopf getroffen. In der Begeisterung wird ein Android-Tablet wohl kaum das iPad von Apple übertreffen können. Es gibt schließlich auch kein Smartphone mit Android, das das iPhone in der Gunst der Kunden überragt.

WLAN reicht für den Internetzugang

Android ist erfolgreich, weil es viele Modelle gibt, vor allem auch günstige, die sich zusammen genommen gut verkaufen. Einen ähnlichen Ansatz fordert der Nvidia-Chef auch für Tablets.

Marketing und Preis müssten sich ändern. Vor allem fordert er günstige Tablets ohne Mobilfunkzugang. WLAN würde als Internetzugang vollkommen reichen. Damit sind also die Entwickler der Tablets gefragt.

Samsung, Amazon und Dell

Android selbst wird auch erst einmal so bleiben, wie es ist. Android 3.1 folgt gerade Android 3.0, allerdings bloß mit kleinen Änderungen. Die nächste große Version, Android Ice Cream Sandwich, wurde gerade vom Sommer auf kurz vor Weihnachten verschoben.

Den Unterschied kann also nur die Hardware machen – und davon hängt dann auch der Preis ab. Lediglich Samsung und Amazon ist zuzutrauen, dass sie Android-Tablets bauen, die eine große Sogwirkung erzielen. Für günstigere Tablets ist dann schon eher Dell zuständig.

17.05.2011 | 21:42 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Motorola Xoom, Android Honeycomb, Preis, Nvidia, Jen-Hsun Huang

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