Aus Raider wird jetzt Twix – wer ein gewisses Alter hat, weiß, was jetzt folgt: sonst ändert sich nichts. Genau das ist aber bei jeder Umbenennung die Frage. Aus Ovi wird jetzt wieder Nokia, ansonsten soll alles beim Alten bleiben.
Seit dem Antritt des Nokia-Chefs Stephen Elop im letzten Herbst bleibt aber nichts, wie es war. Der Konzern wird radikal umgebaut. Ovi Mail wurde bereits an Yahoo ausgelagert, die Flatrate von Nokia Music in den meisten Ländern eingestellt.
Was nicht funktioniert wird reduziert oder aufgegeben. Durch die Kooperation mit Microsoft wird dieses Schicksal wohl noch weitere Dienste treffen.
Marke stärken
Die Ovi-Dienste heißen in ihrer Gesamtheit nun Nokia Services. Bei den einzelnen Diensten wird lediglich Ovi durch Nokia ersetzt. Ovi Maps heißt dann folglich Nokia Maps.
Auf diese Weise will Nokia seine Marke stärken. Mit dem Erscheinen der ersten Nokia Windows Phones zum Jahreswechsel 2011/2012 wird auch Microsoft als zweite Marke prominent vertreten sein.
Im Juli und August sollen die ersten Geräte erscheinen, auf denen die Dienste bereits wieder Nokia heißen. Bei den übrigen Geräten muss man auf ein Software-Update warten. Bis Ende 2012 soll Ovi auch auf dem letzten Handy verschwunden sein.