Die Konferenz Google I/O 2011 war der Rahmen, um eine neue Android (pocketbrain.de)-Version vorzustellen und einen Ausblick auf das nächste große Update zu geben. Viel Neues sollte man aber nicht erwarten.
Android 3.1 bringt das erste richtige Update für die Tablet-Version Android Honeycomb. Mit Android 3.1 (extern) können die Widgets auf dem Homescreen nun in der Größe verändert werden. Es werden zahlreiche externe Geräte unterstützt, die über USB angeschlossen wurden.
Der Browser nutzt jetzt auch die Hardwarebeschleunigung für Plug-ins wie Flash. Und der ebenfalls neu vorgestellte Videoverleih ist in Android 3.1 eingebettet. Ein großer Schritt nach vorne ist dies insgesamt betrachtet aber nicht. Android 3.1 wird deshalb ebenfalls Honeycomb heißen.
Ice Cream Sandwich erscheint später
Einen neuen Namen wird es erst mit der Android-Version geben, die die beiden Versionen für Smarpthone und Tablet zusammenführt. Android Ice Cream Sandwich wird aber nicht wie ursprünglich angekündigt im Sommer, sondern erst im vierten Quartal 2011 erscheinen.
Eine erste Funktion wurde auch bereits gezeigt: NFC Sharing. Wenn man zwei Geräte nebeneinander hält, wird auf das andere Smartphone übertragen, was auf dem einen geöffnet ist. Das kann ein Kontakt, eine Webseite oder ein Youtube-Video sein.
Dies funktioniert auch zwischen einem Smartphone und einem Tablet – aber stets nur innerhalb der Android-Welt. Was passiert, wenn auf beiden Geräten eine Webseite geöffnet ist, wurde nicht gezeigt.
Ein Versprechen, mehr nicht
Google hat damit wieder einmal seinen Zeitplan für die kommenden Updates geändert. Dies verunsichert Handy-Entwickler wie auch Nutzer, da sie nicht wissen, wann das nächste Update erscheint bzw. wann und ob überhaupt es auf ein bestimmtes Smartphone gelangt.
Dadurch laufen auf vielen Geräten auch unterschiedliche Android-Versionen. Google verspricht nun Updates für 18 Monate und hat auch die meisten Hardware-Entwickler darauf verpflichtet.
Diese Absichtserklärung hat aber nur wenig Verbindlichkeit. Eine erste Einschränkung wurde sofort gemacht: wenn die Hardware das Update erlaubt. Die schnelle Anpassung der Oberflächen wie HTC Sense und Samsung TouchWiz dürfte allerdings das größere Problem sein.