AdMob

Google: Hausdurchsuchung wegen Handy-Werbung

Die Polizei hat am Dienstagmorgen im Google-Büro in Seoul, Südkorea, eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Dabei wurden mehrere Datenträger sichergestellt. Dies berichtet KBS (extern) (Korean Broadcasting System).

Google stehe unter dem Verdacht, personenbezogene Daten ohne Genehmigung gespeichert zu haben. Es ging aber nicht um die Einwilligung der Nutzer, sondern um eine fehlende Genehmigung der südkoreanischen Aufsichtsbehörde Korean Communication Commission.

In Südkorea geht es auch nicht um die Speicherung von WLAN- und Mobilfunk-Standorten, in deren Nähe sich der Besitzer eines Android-Handys aufgehalten hat. Bei der Hausdurchsuchung in Seoul ging es darum, welche Daten die Google-Tochter AdMob speichert, um personenbezogene Werbung auszuliefern.

Apple ausgestochen

Im November 2009 hatte Google den Werbevermarkter AdMob übernommen und dabei Apple ausgestochen. Im Mai 2010 haben die zuständigen Behörden schließlich dem Kauf zugestimmt.

AdMob schaltet nicht nur Werbung auf mobilen Websites und im Handy-Anwendungen. AdMob liefert auch Statistiken für die Nutzung mobiler Websites.

04.05.2011 | 13:34 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: AdMob, Google, Südkorea, Durchsuchung, Polizei

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