Wenn am 24. Januar 2008 in den USA die Versteigerung der frei gewordenen Frequenzen um 700 MHz beginnt, wird auch Google ein Bieterkärtchen in der Hand halten. Dies gab der Werbeplatzvermittler heute offiziell bekannt. Was für ein Mobilfunknetz Google aber im Erfolgsfall bauen wird, darüber herrscht weiterhin Unklarheit.
Dass sich Google um diese Frequenzen bemüht, war schon lange klar. Bereits im Vorfeld hatte der Suchmaschinenbetreiber auf die Federal Communications Commission (FCC) eingewirkt, um einen freien Zugang zum Netz in der Ausschreibung festzulegen. Ganz konkret darf den Nutzern weder vorgeschrieben werden, welches Gerät sie benutzen noch welche Software darauf läuft.
Auch wenn Google überboten werden sollte, hätte sich der Ideengeber des neuen Betriebssystems Android einen freien Zugang für diese Handys gesichert. Da der Frequenzblock um 700 MHz derzeit noch nicht für den Mobilfunk genutzt wird, müssen auch erst neue Geräte entwickelt werden. Kommt Google zum Zug, wäre die Errichtung eines reinen IP-Netzes denkbar. Telefonate würden dann über Voice-over-IP geführt werden.
Google hat erklärt, dass man sich ohne Partner um die Frequenzen bewerbe.
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