Google

Keine neuen Bilder für Street View

Deutschland ist für Google ein schwieriges Terrain. Als die Google-Autos durch die hiesigen Städte fuhren, brachten die Datenschützer allerlei Einwände vor, schließlich gab Google nur hierzulande die Möglichkeit, die Häuser vor Veröffentlichung verpixeln zu lassen. Jetzt fahren die Autos wieder.

Google kündigte dies bereits Anfang des Jahres an und erklärte dabei auch, dass die Fotos nicht für Street View genutzt würden, sondern um Google Maps zu verbessern. Anhand von Straßenschildern ließe sich erkennen, in welche Richtung ein Einbahnstraße führt und wo genau das Geschäfts liegt, das man über Google Places finden kann.

Das US-Portal Search Enging Land (extern) hatte genau dies berichtet unter Berufung auf einen nicht genannten Google-Manager, einige Medien meldeten daraufhin aber, dass Google in Deutschland Street View stoppen würde. Das Unternehmen widersprach dem heute.

Ohne Möglichkeit zum Widerspruch

Street View bleibt demnach in dem Umfang online, wie es jetzt ist. Anscheinend behält sich Google aber die Möglichkeit vor, die Bilder, die gerade gemacht werden, später online zu stellen.

Die Frage ist nur, was mit diesen passiert. Ein Streitpunkt zwischen Google und den Datenschützern war, was mit den sogenannten Rohdaten passiert.

Google erklärte sich bereit, die Original-Fotos zu löschen, nachdem einzelne Häuserfronten darauf verpixelt wurden. Jetzt scheint Google die Bilder längerfristig zu speichern, ohne dass die Hausbesitzer oder Mieter dem widersprechen können.

11.04.2011 | 21:59 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Google, Street View, Google-Auto

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