Jonathan Rosenberg wird Google in den nächsten Monaten verlassen. Er hat die Teams aufgebaut, die für die einzelnen Produkte zuständig sind, und war Mentor vieler Google-Manager wie Marissa Mayer. Sein Abgang wurde an dem Tag bekannt, an dem Larry Page sein Amt als Google-Chef antrat.
Der San Jose Mercury News (extern) sagte Rosenberg, er wollte Google 2013 verlassen, Page habe aber vom Management eine Verpflichtung auf mehrere Jahre verlangt. Rosenberg arbeitete seit 2002 für Google und hat die internen Abläufe maßgeblich geprägt.
Dies könnte auch einer der Gründe für den Abgang des Senior Vice President for Product Management sein. Page will das Unternehmen von Bürokratie befreien und wieder mehr zu einem Startup machen.
Page verantwortet Produktentwicklung
Ganz verloren geht Rosenberg dem Unternehmen aber nicht. Nach einer Auszeit, die im Sommer beginnt, wird er wieder als Berater für Google tätig sein und zusammen mit dem ehemaligen Google-Chef Eric Schmidt ein Buch schreiben.
Page hat gestern nach zehn Jahren wieder die Verantwortung für das Tagesgeschäft, die Produktentwicklung und die generelle Strategie übernommen.
Neue Rollen für Sergey Brin und Eric Schmidt
Der zweite Google-Gründer, Sergey Brin, ist jetzt nur noch allgemein für strategische Projekte zuständig, was ihm allerdings viele Freiheiten gibt.
Eric Schmid ist nur noch Chef des Verwaltungsrates, wird die beiden Gründer weiterhin beraten, aber weniger in den Alltag eingebunden sein.