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Simyo lockt mit mobilen E-Mails

Günstiger geht es nicht ins mobile Internet: 24 Ct/MB - neben simyo bieten diesen Preis nur noch ein paar Mobilfunk-Discounter. Lediglich wer eine Daten-Flatrate bucht und entsprechend viel surft, kann auf einen günstigeren Preis pro Megabyte kommen. Doch dann muss man jeden Monat eine hohe Grundgebühr zahlen. Wenn simyo am mobilen Internet verdienen möchte, muss der Discounter seine Kunden dieses schmackhaft machen.

Flurry ist ein solcher Versuch. Über Flurry lassen sich auf dem Handy E-Mails abrufen und Newsmeldungen als RSS-Feeds lesen. Flurry ist eine Java-Anwendung, die sich auf fast allen Handys installieren lässt und einfach zu bedienen ist. Ein Wunder, dass simyo nicht zum tausendsten Mal vom Einfachheitsgen schwärmt. Aber Flurry ist keine Erfindung von simyo, sondern kann auch über jeden anderen Anbieter genutzt werden. Der Dienst befindet sich allerdings noch im Alphastadium - Fehler nicht ausgeschlossen.

Abruf von bis zu fünf Mailadressen

Bis zu fünf E-Mail-Konten können über die Protokolle POP3 und IMAP abgerufen werden. Simyo bietet auf seiner Website Hilfestellung zur Konfiguration. Flurry funktioniert mit den gängigen Freemailern wie GMX, web.de, Gmail (Google Mail) oder Yahoo. Anhänge lassen sich empfangen und verschicken - zum Beispiel mit der Handykamera aufgenommene Bilder. Die Software kann direkt über mobil.simyo.de heruntergeladen werden.

Dass simyo mobile E-Mails als ideale Nutzung des eigenen Dienstes ansieht, hat natürlich einen Grund. Der Discounter nutzt das Netz von E-Plus, das gerade mal auf UMTS-Geschwindigkeit kommt und regelmäßig an seine Kapazitätsgrenze gelangt. In großen Städten zur Rush-Hour ist der mobile Internetzugang manchmal alles andere als stabil. Wer hier große Datenmengen empfangen möchte, hat kaum eine Chance. Die kleine E-Mail rutscht da meist noch durch.

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28.11.2007 | 13:31 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: simyo, flurry, e-mail, mail

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