Karten

Navteq: Eine Alternative zu Google Maps

Wenn ein Google-Auto durch die Straße fährt, wird diese zugleich vermessen und kartografiert. Der größte Anbieter von Kartenmaterial ist aber nach wie vor Navteq. Anders als Google Maps werkelt die Nokia-Tochter jedoch mehr im Hintergrund und stellt ihre Karten und Dienste anderen zur Verfügung.

Die jüngste Vereinbarung von Nokia und Microsoft, dernach es 2012 eine Reihe Nokia Windows Phones geben wird, betrifft auch Navteq. Bing Maps wird Karten und Dienste von Navteq nutzen – in welchem Umfang ist allerdings noch nicht klar.

Navteq wird damit Grundlage sowohl von Bing Maps als auch von Ovi Maps sein und ein zentraler Baustein in dem gemeinsamen Ökosystem, von dem Nokia-Chef Stephen Elop sprach.

Nokias Street View kommt von Navteq

Die Karten von Navteq stecken aber auch in vielen Navigationsgeräten (extern). Zudem warnt Navteq mit seinem Dienst TMCpro vor Staus und nutzt dafür Verkehrsinformationen, die über das Netz der Deutschen Telekom gesammelt werden.

Wer den Stau nicht umfahren, sondern in einem Restaurant aussitzen möchte, erhält ebenfalls über Navteq die Points of Interests (POI) in der Nähe. Navteq Media Solutions sammelt sogar Rabatte und andere Schnäppchen.

Auch zu Google Street View wird es von Nokia eine Alternative geben, bei der Navteq die Kamera-Autos durch die Straßen schickt.

23.03.2011 | 14:19 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Karten, Navteq, Nokia, Street View, Navigationsgeräte, TMCpro, POI

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