In den USA wird es in Zukunft nur noch drei statt vier nationale Mobilfunk-Netzbetreiber geben. Die Deutsche Telekom verkauft die US-Tochter T-Mobile USA an den Marktführer AT&T.
T-Mobile USA ist die Nummer vier und damit mit Abstand der kleinste der großen Mobilfunker. Der neue Riese wird dann 130 Millionen Kunden haben, 34 Millonen stammen von T-Mobile.
Mit AT&T und T-Mobile USA schließen sich die beiden GSM-Netzbetreiber zusammen. Der Standard wird auch in Europa genutzt, erleichtert also das weltweite Roaming. Verizon und Sprint betreiben CDMA-Netze.
LTE und HSPA+
In den USA ist man aber schon weiter mit dem Aufbau der Mobilfunknetze der vierten Generation. T-Mobile hat sich dabei mehr auf HSPA+ konzentriert, AT&T mehr auf LTE.
AT&T zahlt für die Übernahme von T-Mobile USA 39 Milliarden Dollar in Bargeld und in Aktien. Die Deutsche Telekom wird anschließend 5-8 Prozent der AT&T-Aktien halten und einen Platz im Verwaltungsrat besetzen.
Die beiden Unternehmen rechnen, dass es ein Jahr dauern wird, bis alle Behören der Übernahme zugestimmt haben.