Das erste Kopf-an-Kopf-Rennen hat Vodafone gewonnen. Nur wenige Stunden, nachdem der Netzbetreiber Details zu seinem HSUPA-Ausbau verkündet hat, zog T-Mobile nun nach. Dort kündigte man aber lediglich den Ausbau an, während Vodafone HSUPA bereits in 50 Städten anbietet.
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) erweitert UMTS-Netze um einen schnellen Upload, bei dem man Daten mit bis zu 1,4 Mbit/s verschicken kann. Diese Bandbreite steht allerdings nur unter Idealbedingungen zur Verfügung, wenn man innerhalb einer Funkzelle der einzige Nutzer ist und optimal zur Basisstation steht.
Noch lange Zeit hin
Das eigentliche Kopf-an-Kopf-Rennen findet allerdings im nächsten Jahr statt. T-Mobile kündigte nun ebenso wie Vodafone an, bis Mitte nächsten Jahres das HSUPA-Netz vollständig aufgebaut zu haben. Beide Netzbetreiber wollen das komplette UMTS-Netz aufrüsten.
Bereits jetzt bietet T-Mobile die HSUPA-fähige Datenkarte web'n'walk ExpressCard IV an, die sowohl im Express-Schacht eines Notebooks als auch über einen Adapter im PCMCIA-Steckplatz eingesetzt werden kann. In Verbindung mit einem Datentarif gibt es diese bereits ab einem Euro.
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