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Apple will 30 Prozent vom Abo-Preis

Gestern hat Apple sein neues Abo-Modell vorgestellt, über das man aus einer Anwendung heraus per Abo neue Inhalte für iPhone (pocketbrain.de) oder iPad beziehen kann. Die Verlage müssen sich Apples Bedingungen unterwerfen oder aus dem App Store verschwinden.

Das Prinzip ist einfach: Abos dürfen sowohl über Apple (extern) als auch über den Verlag abgeschlossen werden. Im ersten Fall behält Apple 30 Prozent des Kaufpreises ein, im zweiten Fall geht Apple leer aus. Der Verlag darf sein Produkt aber selbst nicht günstiger anbieten als bei Apple.

Das zwingt die Verlage jedoch zu einer neuen Kalkulation ihrer Preise. Wer viele Abos über Apple verkauft, wird den Preis anheben müssen – auch für seine sonstigen Abonnenten.

Was ist mit Amazon?

Mögliche Auswege hat Apple vermauert. Eine App darf keinen Link anbieten, der schnell mal in den Browser führt, dort den Kauf abwickelt, um dann in der App weiterlesen zu können.

Die neue Regelung gilt für alle Anbieter von regelmäßig erscheinenden Inhalten: Zeitungen, Zeitschrifen, Videos und Musik. E-Books und damit Amazon Kindle scheinen davon nicht betroffen zu sein.

Apple hat aber bereits angedeutet, dass E-Books außerhalb des App Stores genauso teuer sein müssen wie beim Kauf über Apple. Die Regelungen werden dann wohl für alle In-App-Verkäufe gelten, nicht nur für Abonnements.

16.02.2011 | 16:03 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPad, Apple, Abo, Abonnement, iPhone, Verlag, Zeitschrift, Zeitung, Musik, Video, Amazon, Kindle, iTunes, App Store

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