Am 9. Februar wird Hewlett Packard (HP) neue Produkte mit webOS 2.0 vorstellen – wahrscheinlich Smartphones, Netbooks und Tablets. Erwartet wird jedoch bloß eine Fortsetzung der bisherigen Linie. HP-Chef Leo Apotheker will aber, dass man irgendwann sagt "Das ist so cool wie HP" und nicht "so cool wie Apple".
Die BBC sprach mit Apotheker am Rande des World Economic Forums. Er wurde vor vier Monaten HP-Chef. Die Geräte, die jetzt gezeigt werden, stammen aus der Zeit davor. Apotheker entscheidet aber, was danach geschieht. Er will weg vom langweiligen Image.
Was sich schnell ändern soll: Die Geräte, die am 9. Februar gezeigt werden, sollen nur wenige Wochen später erhältlich sein. Generell gelte dann: Es werde nur noch etwas angekündigt, das schon fertig sei.
Weitere Neuigkeiten im März
Es soll auch einen neuen Namen für die neue Produktlinie geben. Da Palm bereits von HP Palm abgelöst wurde, könnte der Name Palm ganz verschwinden. Palm webOS wurde auch schon in HP webOS umbenannt.
Am 14. März werde HP dann aber den nächsten Schritt ankündigen. Das werden die Geräte und Dienste sein, die unter seiner Führung entwickelt wurden. Was das sein wird, sagte er nicht.
HP und Palm haben beide in der Vergangenheit solide Hardware gemacht. Auch webOS ist ein Betriebssystem mit guten Kritiken. Was in allen Bereichen aber fehlt, ist die Begeisterung der Kunden - das gilt für den HP-Laptop wie auch für den Palm Pre.
Ein neues Mantra
Deshalb formuliert Leo Apotheker gegenüber der BBC auch das neue Mantra: Irgendwann solle man sagen "Das ist so cool wie HP" und nicht "so cool wie Apple".
Der neue HP-Chef scheint begriffen zu haben, worauf es ankommt. Am 9. Februar und am 14. März wird man sehen, ob er es auch umsetzen kann – auf der Bühne.