Vor wenigen Tagen hat Amazon die Finanzzahlen für das vierte Quartal 2010 vorgestellt. Dies hat der Online-Buchhändler genutzt, um einen neuen Rekord zu verkünden: Mittlerweile werden mehr E-Books als Taschenbücher verkauft.
Die E-Books sind damit Amazons erfolgreichste Buch-Kategorie. Im Sommer hatten die Verkäufe von digitalen Büchern die von gebundenen Büchern überholt. Insgesamt setzt Amazon aber immer noch mehr gedruckte Bücher ab als E-Books.
Die neuen Zahlen beziehen sich nur auf die USA und auch nur auf die ersten drei Wochen dieses Jahres. Im letzten Quartal war das Verhältnis scheinbar noch umgekehrt.
E-Books in den USA spürbar günstiger
Der jetzige Vorsprung ist aber noch klein. Seit Anfang des Jahres kamen auf 100 verkaufte Taschenbücher 115 E-Books. Bei den gebundenen Ausgaben ist das Verhältnis mittlerweile 3:1.
Das heißt aber nicht, dass für E-Books auch dreimal so viel Geld ausgegeben wird wie für Hardcover-Bücher. E-Books sind in den USA meist spürbar günstiger – anders als in Deutschland.
Auf allen Geräten lesen
Im Kindle Store befinden sich jetzt 810.000 Titel in digitaler Form. Viele kosten weniger als 10 Dollar, darunter auch 107 der 112 Bestseller der New York Times.
E-Books lassen sich nicht nur auf dem Kindle lesen, sondern auch per App auf iPhone, iPad, Android-Handy, Blackberry und Smartphone mit Windows Phone 7 sowie auf dem Desktop-Rechner.