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Studie: iPhone ist nichts für Vielschreiber

User Centric hat zum Test gebeten: Lässt sich auf dem iPhone gut schreiben? Verglichen mit einer QWERT- und mit der Ziffern-Tastatur eines herkömmlichen Handys. Jeweils 20 Besitzer dieser Geräte waren angetreten. Es ging nicht ums Schnell-, sondern ums Schön-Schreiben. Gemessen wurde die Anzahl der Fehler.

Bestätigt wurden Hoffnungen, aber auch eine Befürchtung. These Nr. 1: Das Apple iPhone ist intuitiv zu bedienen. Das ist richtig. Eine Eingewöhnungszeit scheint es nicht zu geben. Die Fehlerrate beim Tippen ist bei Erstnutzern gleich hoch wie bei iPhone-Besitzern.

These Nr. 2: Auf dem Apple iPhone lassen sich Texte schnell eingeben. Auch das ist richtig. Besitzer eines iPhones texten genauso schnell wie Besitzer eines Smartphones mit einer QWERT-Tastatur. Sie machen allerdings mehr Fehler. 5,6 Fehler wurden beim Tippen auf dem iPhone gezählt, aber nur 2,1 Fehler auf einer richtigen Tastatur.

Mehr Fehler bei gleicher Tipp-Geschwindigkeit

Die Testpersonen mussten kurze Texte eingeben bzw. sich durch das Menü hangeln und kleine Aufgaben erledigen. So mussten sie eine Adresse heraussuchen oder neu eingeben. Bei der Texteingabe konnte man seine Eingabe auch korrigieren. iPhone-Besitzer sahen die Aufgabe bereits bei 2,6 verbliebenen Fehlern als erledigt an, Besitzer eines Smartphones erst bei 0,8 Restfehlern.

Genau das wurde befürchtet. These Nr. 3: Mit einer QWERT-Tastatur lässt sich immer noch besser schreiben als auf dem Touchscreen eines iPhones. Auch das ist richtig. Wer viel schreibt, gerade auch im geschäftlichen Umfeld, sollte sich den Kauf eines iPhones gut überlegen und lieber in einem Telekom-Shop vorher die Bildschirmtastatur testen. User Centric kommt zu dem Schluss: Das iPhone ist nichts für Vielschreiber. Mehr auf Pocketbrain

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15.11.2007 | 14:01 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Apple, iPhone, Tastatur, Tippen

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