Verkaufszahlen

Ladenhüter im Android Market

Google ist "nicht glücklich" mit dem schlechten Verkauf von Anwendungen im Android Market. Dies sagte Google-Manager Eric Chu, der für die Android-Plattform zuständig ist, laut Forbes im Rahmen der Konferenz Inside Social Apps.

Verglichen mit den Verkaufszahlen von Android-Geräten sei der Zuwachs an Verkäufen im Android Market zu gering. Um den Verkauf anzutreiben, sollen nun einige Änderungen im Android Market vorgenommen werden.

So sollen bis Ende März sogenannte In-App-Verkäufe ermöglicht werden. Auf diese Weise kann eine Anwendung kostenlos auf das Smartphone geladen werden, einzelne Funktionen lassen sich dann bei Bedarf nachkaufen.

Apple ist erfolgreich

Das können einzelne Level in Spielen sein oder neues Kartenmaterial in Navigations-Anwendungen. Apple ist mit In-App-Verkäufen im Apple App Store sehr erfolgreich.

Ein weiteres Hindernis sollen die begrenzten Bezahlmöglichkeiten sein. In Deutschland geht dies nur per Kreditkarte. Dies soll aber bald auch bei vielen Netzbetreibern weltweit über die Mobilfunkrechnung möglich sein.

Bessere Empfehlungen


Zuguterletzt soll die Oberfläche des Android Market überarbeitet werden. Insbesondere sollen den einzelnen Nutzern bessere Empfehlungen gegeben werden.

Diese enthalten dann auch eine soziale Komponente – auf Grundlage des Adressbuchs im Handy. Wie dies genau geschehen soll und wie dabei der Datenschutz beachtet wird, sagte Chu laut Forbes nicht.

27.01.2011 | 18:46 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Verkaufszahlen, Android Market, Google, In-App-Purchase, Eric Chu, Empfehlungen, Mobilfunkrechnung, Bezahlung

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