CDMA

Neues iPhone 4: Antennenproblem ungelöst

Der Mann auf der Bühne trug keinen Rollenkragenpulli, sondern ein Jacket. Apple-COO Tim Cook stellte die neue Varianten des iPhone 4 vor, die im CDMA-Netz des US-Mobilfunkers Verizon funken kann.

Ab 10. Februar soll das iPhone 4 über Verizon erhältlich sein. Mit Spannung war erwartet worden, ob das CDMA-iPhone Verbesserungen bringen wird – zum Beispiel für das Antennenproblem, das beim iPhone zu schlechten Verbindungen bis hin zu Abbrüchen führen kann, wenn man es falsch hält.

Zwei Änderungen sind zwangsläufig. Das CDMA-iPhone hat keinen Steckplatz für SIM-Karten. Diese werden nur gebraucht, wenn ein Roaming in GSM-Netzen ermöglicht werden soll. Dies ist beim iPhone offensichtlich nicht der Fall. Hierzulande lässt sich die Verizon-Variante also nicht nutzen.

Anpassungen an das CDMA-Netz

Die zweite Änderung überraschte auf den ersten Blick. Ein Spalt zwischen den beiden Antennen im Rahmen des iPhone 4 hat einen neuen Platz erhalten.

Dabei handelt es sich aber nicht um den Spalt unten am Gerät, der gerne mit dem Finger überbrückt wird und dadurch das Antennenproblem verursacht, sondern um den Spalt oben am Gerät.

Dieser ist auf die Seite gewandert und hat dadurch auch die Knöpfe an der Seite leicht verschoben. Cook beeilte sich aber gleich zu sagen, dass dies keine Problemlösung für das Antennenproblem sei, sondern eine Anpassung an das CDMA-Netz, das andere Antennen erfordere.

12.01.2011 | 10:46 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: CDMA, iPhone 4, Apple, Tim Cook, Verizon, US-Netz, Antennenproblem, SIM-Karte

Anzeige

Werbung