iPhone

Deutsche zahlen 4 Mio. Euro für ihr Ersttags-iPhone

Am späten Nachmittag bereits vermeldete T-Mobile den Verkauf von 10.000 iPhones. Oder auch erst, denn niemand weiß, wie hoch die Erwartungen bei T-Mobile und Apple gesteckt waren. Knapp vier Millionen Euro haben die Deutschen locker gemacht, um am ersten Tag ihr iPhone zu erstehen. Da der Verkauf bis 20 Uhr weitergeht, wird wohl auch diese Grenze noch durchbrochen werden.

Bereits um Mitternacht öffnete der Telekom-Shop in der Kölner Schildergasse. Einige hundert Menschen harrten in der Kälte aus, um sich von T-Mobile kostenlos mit Essen und Trinken und gegen Cash auch mit einem iPhone versorgen zu lassen. Bis vier Uhr in der Früh blieb der Telekom-Shop in Köln geöffnet.

Eine Viertel Million Euro Einrichtungsgebühr

Für etwas Wärme sorgte dagegen das Blitzgewitter der Pressefotografen und Fernsehkameras. Während in Deutschland der Mitternachtsverkauf fast nur ein Medienevent war, öffneten in Amerika seinerzeit die Geschäfte landesweit. Ob dieses Unverhältnis auch in Zukunft bestehen bleibt, wird sich zeigen. Experten sagen dem iPhone schwierigere Bedingungen voraus als in den USA.

Nicht nur Apple hat an diesem Tag gut verdient, auch T-Mobile hat allein durch die Einrichtungsgebühr 250.000 Euro auf die Schnelle eingenommen. In den nächsten zwei Jahren folgen nun zwischen 49 und 89 Euro pro Kunde und Monat, von denen allerdings - so munkelt man in der Branche - 30 Prozent an Apple abgetreten werden müssen. Mehr auf Pocketbrain

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09.11.2007 | 18:55 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, T-Mobile, Apple, erster Tag, Köln, Schildergasse

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