Gestern wurde Android 2.3 Gingerbread vorgestellt. Überraschungen gab es dabei nicht (zumindest noch nicht). Stattdessen wurde das Google Nexus S in den Vordergrund gerückt – das erste Smartphone, das mit Android 2.3 ausgeliefert wird.
Auch hier gab es kaum eine Überraschung. Man hat das Nexus S bereits in der Hand von Google-Chef Eric Schmidt gesehen und damit auch die eigenwillig geschwungene Form. Ansonsten bleibt das Nexus S nah am Galaxy S von Samsung.
US-Medien berichten nach ersten Tests allerdings von einem Gewinn an Geschwindigkeit. Wie im letzten Jahr versucht es Google, mit einem Superphone (auch wenn es diesmal nicht so genannt wird) mit Apples iPhone gleichzuziehen.
Ein Referenzmodel, mehr nicht
Apple-Liebhaber wird das Nexus S allerdings nicht überzeugen. Das neue Google Phone begründet keine neue Klasse, es legt lediglich die Latte für neue Android-Handys ein wenig höher.
Das Google Nexus S ist ein Referenzmodel und wird als solches auch den Entwicklern von Android-Software dienen.
Google zielt nicht darauf, das beste Handy zu schaffen oder das am meisten verkaufte. Google zielt auf die Masse. Die Zuwächse im letzten Jahr haben gezeigt, dass alle Android-Handys zusammen sich besser verkaufen als das iPhone.