Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen Google eingeleitet. Untersucht wird, ob die marktbeherrschende Stellung im Bereich Suche missbraucht wurde. Google droht nun ein Bußgeld in Milliardenhöhe.
Konkret geht es um die Platzierung der Seiten vertikaler Suchdienste und Preisvergleiche. Im Februar hatten sich die Rechtssuchmaschine Ejustice.fr sowie die Preisvergleiche Foundem und Ciao beschwert. Ciao ist eine Microsoft-Tochter.
Google soll dabei die Seiten eigener vergleichbarer Dienste über die Seiten der Konkurrenz gesetzt haben. Infolgedessen sollen weniger Besucher ihren Weg von Google zu den Beschwerdeführern gefunden haben.
Auch Werbe-Platzierungen betroffen
Auch bei der Werbung rechts neben den Suchergebnissen soll Google die Konkurrenten benachteiligt haben. Sie müssten eine schlechtere Platzierung hinnehmen oder für eine gute Platzierung mehr bezahlen.
Das nun eingeleitete Wettbewerbsverfahren sieht kein besonderes Vorgehen vor. Der seit Februar bestehenden Untersuchung wird lediglich ein Vorrang eingeräumt.