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Chrome-OS-Netbook im Test

Google-Chef Eric Schmidt sagte noch kürzlich, es werde Monate dauern, bis das erste Netbook mit Chrome OS erscheint. In den Medien ist immer wieder von Anfang 2011 oder Ende 2010 die Rede. Die New York Times berichtet jetzt sogar, dass Googles Chefetage ein Chrome-OS-Netbook ausgehändigt bekommen habe – um es zu testen.

Das US-Blog TechCrunch schreibt derweil, dass es zwei Chrome-OS-Netbooks mit den Codenamen Mario und Andretti gebe. Mario Andretti ist ein Rennfahrer, und Chrome OS sollte das Netbook vor allem schneller machen.

Auffallend sind die Parallelen zum ersten Android-Handy T-Mobile G1. Auch damals tauchten kurz vor der Präsentation unbekannte Geräte in den Statistiken und Berichte über Google-Chefs mit Testgeräten auf.

Chrome OS mit Tastatur

Als Chrome OS zum ersten Mal vorgestellt wurde, war es bloß ein Konzept. Das war noch, bevor Apples iPad erschien. Viele fragen sich nun, ob damit die Zeit der Netbooks nicht schon vorbei sei und wie sich ein Chrome-OS-Netbook überhaupt abgrenze.

Auch hier gab Eric Schmidt im Rahmen der Konferenz Web 2.0 eine Antwort: Chrome OS werde für Geräte mit einer Tastatur entwickelt. Android würde vor allem über den Touchscreen bedient werden.

Auf Geräten mit Chrome OS werden sich keine Anwendungen installieren lassen. Der Chrome-Browser wurde lediglich um ein verschlanktes Linux erweitert, das bootet und den Browser am Laufen hält.

Was das iPad bereits kann


Dadurch soll das System innerhalb weniger Sekunden online sein. Ende 2009 sprach Google von sieben Sekunden. Die Anwendungen laufen im Netz, dort liegen auch die Daten. Chrome OS ist auch an die mitgekaufte Hardware gebunden.

Das iPad macht im Grunde nichts anders. Allerdings verzichtet das Tablet auch noch auf Tasten, einen Klappmechanismus und eine Maus.

29.11.2010 | 11:11 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Google, Chrome OS, Netbook, Mario Andretti

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