Noch vor Weihnachten werde Vodafone seine Daten-Flatrates umstellen. Dies berichtete der Focus gestern online. Ab Ende November werde man bei den Datentarifen zwischen fünf Download-Geschwindigkeiten wählen können.
Als zwei Beispiele werden 3,6 Mbit/s und 21 Mbit/s genannt. Es sind daher auch Tarife mit geringerer Bandbreite von 384 kbit/s oder 1,8 Mbit/s in Download-Richtung denkbar.
Preislich sollen sich die Daten-Flatrates zwischen 15 und 50 Euro im Monat bewegen. Auch der Einstiegspreis von monatlich 15 Euro legt einen Tarif mit geringer Bandbreite nahe.
Mehr Geschwindigkeit gegen Aufpreis
Vodafone würde mit der Tarifumstellung das Prinzip der DSL-Anschlüsse auf die Mobilfunkwelt übertragen: Mehr Geschwindigkeit gegen Aufpreis.
Eine garantierte Bandbreite werde es aber nicht geben. Schließlich ist das Mobilfunknetz nicht überall mit den gleichen Geschwindigkeiten ausgebaut. Zudem müssen sich alle Nutzer in einer Funkzelle die Bandbreite teilen.
Auch bei DSL-Anschlüssen wird mit Bis-zu-Geschwindigkeiten geworben. Wer hier allerdings bei Vertragsabschluss eine geringere Bandbreite akzeptiert, als beworben wurde, behält diese in der Regel während der gesamten Vertragslaufzeit.