Oberstaufen

Vorspiel für Google Street View

In zwei Wochen soll Street View in Deutschland starten. Bereits heute hat Google zwei Fotostrecken und ein Dorf im Allgäu freigeschaltet.

Googles Street-View-Galerie zeigt keine Straßenzüge, sondern nur einzelne Bauwerke. Zehn Fußballstadien können von innen abgefahren werden, einige Sehenswürdigkeiten von außen.

Dazu gehören die Siegessäule in Berlin, das Bundeskanzleramt, der Bundestag, das Schloss Solitude in Stuttgart, der Königsplatz in München, der Theaterplatz in Dresden und die Köhlbrandbrücke in Hamburg.

Medienrummel vorab

Als erste geschlossene Ortschaft Deutschlands ist das Dorf Oberstaufen im Allgäu über Google Maps im Internet zu sehen.

Dort kann man die Straßen abfahren und sich die Häuserfronten anschauen. Auf Anhieb lassen sich einige Häuser, Gesichter und Autokennzeichen finden, die unkenntlich gemacht wurden.

Bei einer so kleinen Gemeinde und einem Vorabstart mit entsprechendem Medienrummel, kann man davon ausgehen, dass Google die einzelnen Bilder sehr genau auf Fehler geprüft hat.

Widerspruch von 2,9 Prozent der Haushalte

Beim Deutschland-Start von Google Street View wird man sehen, wie viele Fehler sich in Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal finden lassen.

2,9 Prozent der Haushalte in diesen Städten hatten Widerspruch eingereicht, dass die Ansichten ihrer Häuser in Google Street View veröffentlicht werden.

02.11.2010 | 19:45 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Oberstaufen, Google Street View, Deutschlandstart, Vorabstart, Sehenswürdigkeiten, Fußballstadien, Allgäu

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