Dass der alte Nokia-Chef abgelöst wurde, hat niemanden überrascht. Dass mit Stephen Elop ein ausgewiesener Software-Mann kam, dann aber doch. Nach fünf Wochen im Amt stellte er nun seine Pläne für den Umbau vor.
Das Ziel ist: Smartphones mit Symbian sollen in Zukunft schneller erscheinen und mehr auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Auch die Ovi-Dienste sollen mehr Gewicht erhalten.
Symbian wird deshalb wieder Symbian heißen und Symbian 4 nicht erscheinen. Stattdessen wird Symbian 3 wieder kontinuierlich Updates erhalten. Die Neuerungen sollen dann schneller erscheinen und auch auf alte Geräte kommen.
Anwendungen gleichzeitig für Symbian und MeeGo
Im letzten Jahr hatte Nokia immer wieder Termine verschoben – sowohl für das Erscheinen von Symbian 3 als auch vom Nokia N8. Nach dem Antritt von Elop war das Smartphone dann ganz plötzlich im Handel.
Allgemein wird die Enwicklung von Hardware als Nokias Stärke gesehen und die Software als Schwäche.
Symbian soll aber auch nicht mehr im Vordergrund stehen, sondern ein Unterbau sein. Neue Anwendungen können dann nur noch in Qt entwickelt werden und damit gleichzeitig für Symbian und MeeGo.
Erstes MeeGo-Smartphone auf 2011 verschoben
Damit würde das erste Smartphone mit MeeGo nicht ganz ohne Anwendungen erscheinen. Angekündigt war dieses noch für Ende des Jahres. Der neue Nokia-Chef verschob dies aber auf 2011. Anscheinend hat er Großes mit MeeGo vor.
Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Stephen Elop kündigte den weltweiten Abbau von 1.800 Stellen an. Der Symbian-Chef Lee Williams hat bereits am Dienstag seinen Hut genommen.