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Street View: Nicht alle Häuser werden gelöscht

Google hatte versprochen, dass alle Ansichten von Häusern noch vor dem Start von Street View gelöscht werden, deren Bewohner oder Besitzer einer Abbildung bis zum 15. Oktober widersprechen. Jetzt rudert Google zurück: Es würden doch nicht alle gelöscht.

In den Vordergrund seiner Mitteilung rückt Google jedoch die Zahl der Widersprüche. Von den 8.458.084 Haushalten in den 20 Städten, die beim Start von Street View dabei sein werden, hätten 244.237 Haushalte widersprochen. Das wären 2,89 Prozent.

Google räumte auch ein, dass einige Hausansichten nicht gelöscht werden könnten. Lapidar hieß es: Jedes System habe Fehler. Als ein Grund wird genannt, dass in manchen Fällen nicht die korrekte Anschrift angegeben wurde. Um wieviele Fälle es sich dabei handelt, sagte Google jedoch nicht.

Nachträglich löschen lassen


Die Bewohner und Besitzer eines Hauses könnten aber auch nach dem Start von Street View und nach der Veröffentlichung ihres Hauses dieses markieren und somit löschen lassen. Dies gelte nicht nur für Häuseransichten, sondern auch für Gesichter und Autokennzeichen.

Google geht bei dieser Argumentation jedoch nicht darauf ein, dass Gesichter und Autokennzeichen automatisch gelöscht werden, während bei der Löschung einer Hausansicht ein konkreter Antrag vorliegt, dem auch konkret nachgegangen werden kann.

Von Berlin bis Wuppertal

Street View soll noch in diesem Jahr in Deutschland starten und die Panoramaansichten von Straßenzügen in folgenden 20 Städten zeigen:

Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

21.10.2010 | 11:42 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Google, Street View, Einspruch, Widerspruch, Löschung

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