Microsoft-Chef Steve Ballmer hat heute in New York den Startschuss für Windows Phone 7 gegeben. Von dem neuen Betriebssystem hat man in den letzten Monaten schon einiges gesehen, vor allem war man daher auf die Smartphones gespannt.
Die neuen Windows Phones standen aber nur ganz kurz im Vordergrund, neun Stück an der Zahl, und Ballmer wie ein Verkäufer dahinter. Dann war wieder nur noch von Microsofts neuem Betriebssystem die Rede. Einziger Gast auf der Bühne: AT&T-Chef Ralph de la Vega. Die Handy-Entwickler mussten Pressemitteilungen verschicken.
Weltweit wird es anfangs neun Windows Phones geben, in Deutschland bloß sechs. Diese werden hierzulande von HTC, LG und Samsung stammen und bei allen vier Netzbetreibern erhältlich sein. Verkaufsstart ist in Europa der 21. Oktober, die USA folgen am 8. November.
Exklusiv bei T-Mobile, Vodafone und O2
Bei der Deutsche Telekom wird es exklusiv das HTC 7 Mozart geben sowie das Samsung Omnia 7, das auch bei E-Plus erscheinen wird genauso wie das LG Optimus 7. O2 wird lediglich das HTC HD7 anbieten, Vodafone das HTC 7 Trophy und das LG Optimus 7.
Die Mobilfunker haben die Möglichkeit, die einzelnen Geräte zu branden – also mit eigenen Elementen anzureichern. Eine komplett neue Oberfläche dürfen sie nicht darüber legen. Kacheln in den eigenen Farben können den Zugang zu einem eigenen Dienst bieten (Vodafone 360). HTC wird sogar einen eigenen Hub gestalten.
Anwendungen für den deutschen Markt
Im Windows Marketplace wird es auch schon Anwendungen für den deutschen Markt geben – unter anderem vom Handelsblatt, vom Örtlichen, von RTL, der Deutschen Post, HRS und Spiele von Electronic Arts (EA).
Smartphones mit Windows Phone 7 müssen mindestens 8 GB Speicher mitbringen, eine Auflösung von 800 x 480 Punkten und einen kapazitiven Multitouch-Bildschirm. GPS-Empfänger, Beschleunigungssensor, Kompass und Helligkeitssensor sowie eine Kamera mit mindestens fünf Megapixeln und Blitz werden ebenfalls vorausgesetzt.